Katzenminze Bestandteile

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Katzenminze Bestandteile

Katzenminze Pflanze BestandteileWer sich mit der Katzenminze beschäftigt, kommt früher oder später an den Punkt sich zu fragen: Welches sind diejenigen Bestandteile der Pflanze, die diese bestimmte Wirkungen bei uns oder bei unserer Lieblingen bewirken?

Catnip besteht grundsätzlich aus zwei Hauptbestandteilen, die für ihre Wirkung verantwortlich sind. Zum Einen wäre da Nepetalacton, welches ein Bestandteil des ätherischen Öls dieser Pflanze darstellt.

Nepetalacton ist der Hauptwirkstoff, der die Katzenminze für unsere kleinen Tiger so unwiderstehlich und anziehend macht. Insgesamt sind bis zu 0,2 % – 0,7 % ätherische Öle in Katzenminze enthalten. Diese können zur Weiterverarbeitung aus der Pflanze extrahiert werden. Der zweite wichtige Bestandteil ist das Actinidin, diesem Bestandteil sind die Wirkungen auf uns Menschen zuzuschreiben. Weitere Bestandteile sind Isodihydronepetalacton sowie Dihydronepetalacton.

Im Folgenden werden die zwei Hauptbestandteile näher beschrieben.

Katzenminze Bestandteile – Nepetalacton261px-Nepetalacton_Structure_V.1.svg

Hierbei handelt es sich um eine chemische Verbindung, die zu den Iridoiden gehört. Die Extraktion ist erstmals 1941 aus der echten Katzenminze mit der Methodik der Wasserdampfdestillation gelungen.

Ein eingängigerer, bekannterer Name ist auch Katzenminze-Öl. Dieser Bestandteil der Katzenminze hat eine abschreckende Wirkung auf Flöhe, Pflanzenschädlinge und Mücken. Aus diesem Grund kann Katzenminze-Öl durchaus als Mückenschutz funktionieren. Nicht nur gegen Mücken auch gegen Zecken kann dieses Mittel helfen.

Katzenminze Bestandteile – Actinidin

ActinidineActinidin ist genauso wie Nepetalacton ein iridoides Alkaloid. Dieses psychoaktiven Alkaloid ist mit dem Nepetalacton verwandt und ebenfalls
verantwortlich für die enorme Anziehungskraft der Katzenminze auf Katzen.

Auch beim Actinidin handelt es sich um ein Öl, welches aus der Pflanze per Destillation extrahiert werden kann. Actinidin wirkt abschreckend auf Vögel sowie Gliedertiere und bietet antimikrobielle Eigenschaften. Dieser Bestandteil ist also unter anderem auch für die Eignung der Katzenminze als Wundwickel verantwortlich.

 

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